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Sa. 21.10.2017 15:45 - 17:30

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Sa. 21.10.2017 17:30 - 18:30

Sieg in Dachau - Aufstieg perfekt

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Mit einem hochverdienten 36:31 beim ASV Dachau 2 holten sich die Moosburger Handballherren die beiden unbedingt nötigen Punkte für Platz 3 der Bezirksliga und den damit verbundenen Aufstieg.

Mit 30:14 Punkten liegt man am Ende hauchdünn vor dem SC Eching (29:15), die bei Punktgleichheit den besseren direkten Vergleich zu Buche stehen gehabt hätten.

In Dachau begann das Spiel mit enormem Tempo. Beide Teams drückten voll aufs Gas und versuchten stets, direkt die erste oder zweite Welle zu nutzen. Dies ging dann naturgemäß zu Lasten der Defensive, sodass die vielen Zuschauer ein äußerst attraktives Spiel zu sehen bekamen. Ging es dann doch in den Positionsangriff, bekam man leider den torgefährlichen Halblinken der Gastgeber anfangs auch gar nicht in den Griff und lief bis Mitte der ersten Halbzeit immer einem Ein-bis-zwei-Tore-Rückstand nach. Mit der Einwechslung von Asim Ljubijankic im Tor, der den Dachauern gleich mal einige Bälle wegnahm, stabilisierte sich dann die Abwehr und so konnten die Dreirosenstädter ein ums andere Mal schnelle Tore aus Ballgewinnen erzielen. Stark zeigten sich da hinten Philipp Welter und Tobias Hertzer, die einige Pässe abfangen konnten und vorne insbesondere Michael Voggenreiter, der auch direkt vom Anstoßpunkt einen unwiderstehlichen Drang zum Tor entwickelte. Beim 8:7 nach 14 Minuten lag man das erste Mal in Front und konnte den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 19:13 ausbauen. Bezeichnend für diese Partie von dann auch das letzte Tor der ersten Halbzeit, als beim finalen Wurf von Michael Voggenreiter quasi mit der Pausensirene der Block der Dachauer eigentlich gut stand, der Ball schlussendlich aber für den Keeper unhaltbar ins Tor abgefälscht wurde.

Auf Seiten der Moosburger war man natürlich sehr zufrieden mit der ersten Hälfte, aber es war klar, dass Dachau diese Partie noch lange nicht abgeschenkt hatte. Zunächst blieben die Dreirosenstädter aber voll im Spiel, da sich nun auch Felix Käser auf Halbrechts mit einigen sehenswerten Aktionen gut einführte und Alexander Gensberger quasi von jeder Position enorm torgefährlich blieb. Besonders in Unterzahl war auf ihn Verlass und so gelangen der SGM auch in Unterzahl oftmals einfache Tore. Bis zur 42. Minute war Dachau beim 26:22 auf vier Tore dran, dieser Vorsprung hatte auch sechs Minuten später weiter Bestand (30:26). Doch die Gastgeber fanden jetzt zunehmend Lösungen gegen die Moosburger Defensive. Vor allem hatte man Probleme mit dem unglaublich starken Eins-gegen-Eins des Halbrechten Dachauers, der mit sehenswerten Haken zur Hand und gegen die Hand ein ums andere Mal die Moosburger Abwehr düpierte.

Spätestens beim Stand von 32:29 schien die Partie zu kippen. Coach Stefan Gensberger brachte Sebastian Raspe zurück ins Tor und ermahnte seine Mannschaft zu mehr Cleverness und diese Maßnahmen fruchteten. Vorne nutzte Daniel Kumpmann die enormen Freiräume, die sich ihm durch die Manndeckung gegen Alexander Gensberger boten und hinten hielt Sebastian Raspe mit einigen starken Paraden die Gastgeber weiter auf Abstand. Mit einem enorm riskanten Gegenstoßpass (Ruhig spielen! Ruhig spielen! RUHIG SPIELEN!!!!) bediente Michael Voggenreiter seinen Bruder Markus und mit dem 34:30 sechs Minuten vor Ultimo war man fast am Ziel. Die Dachauer versuchten noch einmal alles, doch die SGM spielte es jetzt souverän zu Ende und beim 36:31 mit nur noch drei Minuten auf der Uhr war diese Partie entschieden. Beiden Teams gelang es nicht mehr noch ein Tor zu erzielen und so pfiffen die guten Unparteiischen folgerichtig beim Stand 36:31 ab. Ein Wort noch zu den Schiedsrichtern: Vielen Dank für diese starke Leistung in so einem wichtigen Spiel. Klar passieren Fehler, genau wie den Spielern auch, aber man hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass sie in irgendeiner Weise den Verlauf des Spiels beeinflussten!

Natürlich gab es nach dem Abpfiff kein Halten mehr und die Anspannung entlud sich direkt auf dem Spielfeld in einer von Alexander Gensberger angeführten Humba (was kommt nochmal nach dem M, Alex?), die von den unfassbar vielen Moosburger Fans natürlich gerne mitgegangen wurde. Und auch hier wieder ein riesengroßes Dankeschön: Diese Kulisse war wirklich landesligareif! Unglaublich, wie man sich in fremder Halle so daheim fühlen kann und wie auch in schwierigen Phasen immer eine tolle Unterstützung da war!

Zum Abschluss noch einmal die Gratulation an Meister Metten, die auch im letzten Spiel mal gar nichts anbrennen ließen und somit völlig zu Recht ungeschlagen durch diese ausgeglichene Bezirksliga spaziert sind. Wir freuen uns auf die Duelle in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga. Für die Spieler heißt es nun, nach der kraftraubenden Spielzeit die kleinen und großen Blessuren auszukurieren, damit dann in der  kommenden Saison wieder angegriffen werden kann. Wir freuen uns darauf und versprechen einen großen Kampf, damit die Klasse gehalten werden kann. In diesem Sinne, "MOOSBURG AH-UH!!"

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