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Interview Teil 1 - Vorstand Jürgen Voggenreiter

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Hallo Jürgen. Vielen Dank, dass du dich zum Interview zur Verfügung stellst! Erst einmal vorab: Wie geht es dir?

 JV: Mir geht es gut. Aktuell muss man ja dankbar sein, wenn man in die Arbeit gehen darf. Mir geht allerdings der Handball stark ab. Ich freue mich schon darauf, wenn die normale Wochenend-Beschäftigung wieder da ist. Gesundheitlich passt bei mir alles soweit, nur ein Corona-Bäuchlein hat sich schon gebildet.  

Wie ist deine Meinung zum Abbruch der Handball-Saison im Amateurbereich des BHV?

JV: Für mich passt das. Aufgrund der momentanen Lage ist das der einzig sinnvolle Schritt. Wer will denn Ansteckungen im Spielbetrieb riskieren? Ohne fortschreitendes Impfaufkommen ist der Spielbetrieb aus meiner Sicht nicht möglich. Am 12. April ist Bezirksversammlung, eventuell erfährt man da dann neues zum geplanten weiteren Vorgehen. Auf jeden Fall kann man sich mit den anderen Vereinen mal austauschen. Für unseren Verein ist es auf jeden Fall schön zu sehen, dass die Mannschaften größtenteils zusammenbleiben und wir bislang keine Austrittswelle beobachten. Hoffentlich können wir dann bald wieder in die Halle und unseren Sport betreiben. 

Wie geht es weiter? Bleibst du uns als Vorstand erhalten?

JV: Ich lege noch einmal zwei weitere Jahre drauf. Die Zeit benötigen wir auch für die Suche eines Nachfolgers. Durch die Zwangspause im abgelaufenen Jahr konnte ich ja auch nicht viel umsetzen, umso leichter fällt es mir, noch einmal weiterzumachen. Insgesamt freue ich mich auch auf die Zeit, da der Posten schon Spaß macht, wenn alles einmal läuft. Ich möchte auf jeden Fall noch ein sportlich erfolgreiches Jahr erleben – bestenfalls mit dem ein oder anderen Aufstieg unserer Seniorenteams.  

Nimmst du aus der Coronakrise etwas für dich persönlich mit?

JV: Ohne Handball fehlt mir etwas im Leben. Zudem merkt man erst in so einer Krise, wie verwöhnt man vorher war und wie sehr persönliche Kontakte auf einmal abgehen.

Aktuell kann man sich ja nur schwerlich in den Hallen im Umkreis herumtreiben. Verfolgst du dafür die Bundesliga und die Champions League?

JV: Ab und an schau ich da rein. Vor allem die Olympia-Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft habe ich letztens gespannt verfolgt. Der Drohbrief gegen unseren Bundestrainer Alfred Gislason hat mich entsetzt. So etwas kenne ich nicht aus dem Handballsport.  

Was sagst du zum WM-Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft und wie schätzt du die Olympia-Chancen nach der erfolgreichen Qualifikation ein?

JV: Die vergleichsweise schlechte WM-Platzierung war sicherlich der Corona-Situation und dem Verletzungspech geschuldet, weil gerade bei dem deutschen Team einige wichtige Leistungsträger nicht dabei waren. Die jungen Spieler haben sich gut geschlagen, aber die fehlende Erfahrung hat man in manchen Situationen gemerkt und diese lässt sich nun einmal nicht herbeizaubern. Bei den olympischen Spielen ist das Niveau extrem hoch, da so wenige Teams dabei sind. Man kann also mit etwas Glück sehr schnell eine sehr gute Platzierung erreichen, aber umgekehrt natürlich auch schnell scheitern. Wer erster werden will, muss logischerweise alle schlagen.  

Vielen Dank für deine Zeit und ich hoffe, dass wir uns bald hoffentlich alle wieder in der Halle sehen können!

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